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Treibhausgasemission 2013 gestiegen - Energiewende gefährdet?
Alex | 11.03.2014 um 19:30

2013 sind die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 1,2 Prozent gestiegen. Das sind  951 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent. Fast 12 Mio Tonnen mehr als im Jahr 2012. 
Schuld daran ist die steigende Steinkohleverstromung. Schlechtes Wetter, weswegen mehr Öl und Gas verbrannt wurde, spielte ebenso mit.
Auch der Nettostromexport, der um über 7% auf 33 Mrd. kWh gestiegen ist, trieb die Emissionen in die Höhe.


Ein ernstzunehmendes Problem ist die steigende Kohle-Verstromung. Während die CO2 Emissionen durch Braunkohle um 1,6 Mio Tonnen (0,9%) gesunken sind, stieg der CO2-Ausstoß durch Steinkohleverstromung um 6,6 Mio Tonnen (4,3%) an.
Hält dieser Trend an, wird es schwierig das Klimaziel 2020 zu erreichen.
2020 soll der CO2 Ausstoß 40% weniger betragen als 1990. Im Moment sind wir allerdings erst bei einer Reduzierung um 23,8%.


Dennoch gibt es nicht nur schlechte Nachrichten. Der CO2 Ausstoß ist zwar leicht gestiegen, aber auch der Anteil erneuerbaren Stroms ist 2013 mittlerweile bei knapp 24%.
Hätten wir diese ganzen erneuerbaren Energiequellen nicht, könnten wir das Klimaziel sowieso nicht erreichen.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss zügig erfolgen. Nur so können wir den Ausstoß der Klimaschädlichen Treibhausgase verringern.


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